Es gibt nicht nur eine Art, Lorum zu spielen.
Traditionelle Spiele ändern sich von Familie zu Familie und von Ort zu Ort. Lorum ist keine Ausnahme. Das Online-Spiel nimmt das als Sinn, nicht als Fehler.
Ziel ist, Lorum so zu spielen, wie ihr es kennt.
Regionale Varianten
Ungarisches Lórum, tschechisches Lóra (oft Filky) und serbisches oder kroatisches Lora ähneln sich: vier Spieler, 32 Karten, Kontraktliste, die niedrigste Punktzahl gewinnt. Liste, Reihenfolge und ein paar berühmte Runden unterscheiden sich.
Hausregeln
Ein Tisch darf den roten König aufdecken, mehrere Karten in einem Domino-Zug erlauben, Durch spielen oder eine Strafe anpassen. Das macht den Abend nicht zu „kein Lorum.“
Verschiedene Runden
Manche Runden kennen den Blinden König. Andere nie. Zug, Quart, Zehner und Harakiri stehen auf manchen Listen und fehlen auf anderen. Eigene Listen behalten die Kontrakte, die ihr wirklich spielt.
Verschiedene Wertung
Punkte, Chips oder Pot; verdoppelter König; Restkarten zu einem Punkt oder zu dreien. Die Website friert keinen Tarif ein. Das Spiel lässt den Tisch die Zahlen setzen.
Verschiedene Blätter
William-Tell-Karten (deutsche Farben) sind das traditionelle ungarische und tschechische Blatt. Französische 32er-Blätter sind verbreitet, besonders im südslawischen Spiel. Der Online-Tisch kann beides.
Eigene Regelsätze
Wählt eine eingebaute tschechische oder ungarische Liste, oder ändert Runden, Strafen und Optionen, bis der Tisch sich anfühlt wie zu Hause. Eine Einstellung könnt ihr teilen — ohne Marktplatz.
Beispiele, worüber Tische streiten
- Ob der rote König vor dem Spiel aufgedeckt werden darf
- Ob die Auslegerunde (Domino) mit Zehnern oder Untern beginnt
- Ob in einem Auslegezug mehrere legale Karten erlaubt sind
- Ob „alles holen“ oder Harakiri auf der Liste steht
- Spiel im oder gegen den Uhrzeigersinn